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Die Geschichte des Getriebes

Seit den ersten Anfängen des Fahrzeuggetriebes bis heute ist eine Menge Zeit vergangen. Seitdem hat sich viel getan, damit die Getriebe entstehen, die wir heute kennen. Trotzdem ist es interessant, die Anfänge und Entstehung des Schaltgetriebes …


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Die Geschichte des Getriebes

München, 20.12.2021

Seit den ersten Anfängen des Fahrzeuggetriebes bis heute ist eine Menge Zeit vergangen. Seitdem hat sich viel getan, damit die Getriebe entstehen, die wir heute kennen. Trotzdem ist es interessant, die Anfänge und Entstehung des Schaltgetriebes und des Automatikgetriebes einmal genauer unter die Lupe zu nehmen.

 

Karl Friedrich Benz und die Anfänge des Schaltgetriebes

1887 erfand Karl Benz das Schaltgetriebe. Die Idee dazu kam Benz, nachdem seine Frau eine beschwerliche Reise zu ihrer Mutter unternahm. Für sein Schaltgetriebe verwendete er einen Lederriemen auf Metallplatten mit einer Rille.

 

Die Motorwelle seines Getriebes verfügte über eine Riemenscheibe mit großem Durchmesser. Die Welle, die das Rad antrieb, hatte zwei Riemenscheiben mit unterschiedlichem Durchmesser. Mit einem Hebel, dem Vorgänger des modernen Schalthebels, konnte der Riemen von einer angetriebenen Scheibe auf die andere schalten, ohne auf die Treibscheibe der Motorwelle einzuwirken. Durch das Umschalten zwischen den Scheiben mit unterschiedlichem Durchmesser, änderte sich die Drehgeschwindigkeit. Man spricht auch von dem Gesamtübersetzungsverhältnis.

 

Einführung der Getriebesynchronisation

Charles Kettering führte ab 1928 für General Motors die Getriebesynchronisation ein. Doch in den USA überlebte das gemeine Schaltgetriebe nicht lange. In Deutschland gilt ZF als Vorreiter auf diesem Gebiet und hat sich letztlich sogar gegen die Konstruktion von Ferdinand Porsche durchgesetzt.

 

Der Weg hin zum Automatikgetriebe

Im Jahr 1921 erfand der kanadische Dampfmaschinen-Ingenieur Alfred Horner Munro die Getriebeautomatik und ließ sie sich 1923 patentieren. Seine Technik ging allerdings nie in Serie. 1932 entwickelten dann die brasilianischen Ingenieure José Braz Araripe und Fernando Lehly Lemos eine Automatik, die mit Getriebeöl funktionierte. Die Pläne dafür verkauften sie später an General Motors.

 

1933 entwickelten General Motors und REO ein halbautomatisches Getriebe, das ohne Kupplungspedal auskam. Auch in Europa wurden zu dieser Zeit vor allem bei französischen Marken wie Peugeot halbautomatische Vorwählgetriebe eingeführt. 1939 präsentierte General Motors dann das erste vollautomatische Getriebe, das Hydra-Matic. Zum Modelljahr 1940 ging das Getriebe in Großserie.